Hauptpreis der Kurzfilmtage geht an Schweizer Beitrag
Int. Kurzfilmtage Winterthur

Hauptpreis der Kurzfilmtage geht an Schweizer Beitrag

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13 Nov 2017

Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der Kurzfilmtage wurde der Hauptpreis an einen Schweizer Beitrag verliehen (2007 ging der Preis an «René» von Tobias Nölle). Der von der SRG SSR mit CHF 12'000.— dotierte Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs ging an zwei Schweizer Regisseure: Mark Olexa und Francesca Scalisi für «Ligne noire» (Bild). Von der Jury gelobt wurde «ein Werk, welches mit einem trügerisch einfachen Ansatz die rituelle und scheinbar nie ans Ziel führende Alltagsarbeit einer gewöhnlichen Bürgerin in einem namenlosen Staat schildert.»  Der Künstlerische Leiter John Canciani spricht von einem starken Schweizer Wettbewerb, der sich «in der Vergabe des Hauptpreises widerspiegelt». Ausgewählt wurde «Ligne noire» unter 42 Filmen, die international besetzte Jury bestand aus Penelope Bartlett, Pascal Blum, Marcin Luczaj, Marie-Pauline Mollaret und Pimpaka Towira.  Die Preisverleihung fand am Sonntagabend im Theater Winterthur statt.
 

Die Preise des Schweizer Wettbewerbs gehen in die Westschweiz

17 Kurzfilme wurden von der Schweizer Jury um Sam Morrill, Anna Purkrabkova und Eva Vitija beurteilt. Den Preis für den besten Schweizer Film in der Höhe von CHF 10'000.–, gestiftet durch suissimage und SSA, übergab die Jury an «Valet noir» von Lora Mure-Ravaud. Die Lausannerin begeisterte laut Jury mit einer aussergewöhnlich gewählten Filmkulisse, einer starken Hauptdarstellerin und mehreren ineinander verwobenen Handlungssträngen». Der Schweizer Kamerapreis (Sachpreis von Canon, dotiert mit CHF 11'500.–) ging an Florian Berutti für seine Kameraarbeit in «Premier Amour / First Love» des Genfers Jules Carrin. Eine lobende Erwähnung sprach die Jury dem Dokumentarfilm «Rewind Forward» von Justin Stoneham zu. 
 

«Facing Mecca» gewinnt ZKB Publikumspreis

Beim ZKB Publikumspreis bestimmte der Zuschauende selber den oder die Gewinnerin. Am meisten Stimmen erhalten und den von der Zürcher Kantonalbank mit CHF 10'000.— dotierten Publikumspreis entgegen nehmen durfte dieses Jahr der Winterthurer Jan-Eric Mack mit seinem Film «Facing Mecca».
 

«Kinder der Nacht» als Bester Schweizer Schulfilm ausgezeichnet

Bereits am Donnerstag wurde im Rahmen des Schweizer Filmschulentags der Preis für den besten Schweizer Schulfilm verliehen. Die Auszeichnung im Wert von CHF 5'000.–, gestiftet von der SRG SSR, ging an «Kinder der Nacht» (Schweiz 2017) von Kim Allamand, produziert von der ZHdK.

Mitteilung Kurzfilmtage / kah

 

 

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